Kurzfilme

Dokumentarfilme zum Leben mit Alzheimerkranken
von Helmut WIMMER und Maria HOPPE.

Gesamtlänge 67 Minuten; 16:9; Farbe; Stereo.
(Österreich 2008)

Die DVD 2 - "LEBEN MIT ALZHEIMERKRANKEN" - ist untergliedert in 6 themenbezogene Kurzfilme unterschiedlicher Länge, kommentiert von FachexpertInnen

Individuelles Begleiten

Die DVD 2: ‚LEBEN MIT ALZHEIMERKRANKEN" geht zum einen ergänzend zum Langfilm "ZURÜCK ZU EINEM UNBEKANNTEN ANFANG" auf verschiedene Schwerpunktthemen ein und fungiert zum anderen als selbstständiges Anschauungs- und Diskussionsmaterial für Symposien, Vortragsveranstaltungen, Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige sowie Aus- und Weiterbildung.

Inhaltlich gibt das Material Hilfestellung für das Verstehen der Alzheimerkrankheit und erleichtert somit den Umgang mit den Patientlnnen.

Ein wichtiges Ziel dabei ist die Entlastung pflegender Angehöriger. Verschiedene Alltagsszenen werden von einem Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, einer Gerontologin und Erwachsenenbildnerin und einer Zertifizierten Validationstrainerin kommentiert. Dabei werden auch gesellschaftliche und soziale Komponenten thematisiert. Es entsteht somit ein wichtiger Einblick für alle in diesem Bereich tätigen Menschen.

Umseitig finden Sie die Titel der Kurzfilme im Überblick.

Die Titel der Kurzfilme

01 Einführung zum Krankheitsbild Alzheimer (Dauer: 5 Minuten)
Einführung zum Krankheitsbild Alzheimer, der gesellschaftlichen Relevanz und Überblick über die Methode Validation nach Naomi Feil.

02 Forderung ohne Überforderung (Dauer: 13 Minuten)
Wie kann man den Belastungen der Betreuung standhalten und den Umgang mit den verschiedensten Veränderungsformen bewältigen, wie zum Beispiel den Verlust der Orientierung oder der Aggression?

03 Gegen die Einsamkeit (Dauer: 5 Minuten)
Über die Wichtigkeit einer adäquaten Beschäftigung für die PatientInnen und von neu aufzubauendem Kontakt zur Außenwelt. Mit Hinweisen zur Bedeutung der unterschiedlichen Tagesverfassung.

04 Das Vergangene und das Gegenwärtige (Dauer: 9 Minuten)
Zum Verlust der Alltagsfertigkeiten und der langsamen Auflösung der Erinnerung. Wird das klare Erfassen von Sinnzusammenhängen jenseits der Verstandesebene möglich? Demenzkranke als PhilosophInnen der besonderen Art?

05 Bis an die Grenze (Dauer: 15 Minuten)
Die Grenzen der Leistungsfähigkeit bei der Betreuung. Situationen werden gezeigt, die die BetrachterInnen dieses Kurzfilms anregen, Entlastungsmöglichkeiten zu erkennen und individuell zu suchen.

06 Konflikt und Austausch (Dauer: 17 Minuten)
Auch in der Großfamilie, in der Lasten innerhalb der Familie besser aufgeteilt werden können, gibt es Betreuungskonflikte, die zu einer immer neuen Suche nach tragfähigen Lösungen anregen. Eine Klagenfurter Selbsthilfegruppe steht als Beispiel für Erfahrungsaustausch und Hilfestellung Betroffener zur Bewältigung des Zusammenlebens mit Alzheimerkranken.

Die Kurzfilme sind autonom einzusetzende Dokumentarfilme unterschiedlicher Länge.

Die Entstehungsgeschichte der Kurzfilme

Das in 22 Drehtagen zum Dokumentarfilm "ZURÜCK ZU EINEM UNBEKANNTEN ANFANG - Leben mit Alzheimerkranken" (der sogenannte 'Langfilm') gewonnene, äußerst wertvolle und aufschlussreiche Filmmaterial von 60 Stunden wurde in einer zweiten Bearbeitungsstufe thematisch aufgesplittet und eine Vorauswahl für themenbezogene Rohschnitte getroffen.

Diese Rohschnitt - Version wurde den vorgesehenen drei FachexpertInnen Prof. Dr. Erika HORN (Gerontologin, Erwachsenenbildnerin; Graz / Austria), Dr. Georg PSOTA (Facharzt für Psychiatrie und Neurologie; Wien / Austria) und Gunvor SRAMEK (Zertifizierte Validationstrainerin; Neunkirchen / Austria) nacheinander und unabhängig voneinander am Laptop vorgespielt.

Die FachexpertInnen wurden dabei gefilmt, wie sie ihre Kommentare zu den thematisch vorselektierten Rohschnitt-Sequenzen aus ihren jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln abgaben.

Die Kommentare und die Rohschnitte wurden in weiteren Bearbeitungsschritten neuerlich "ausgesiebt" und thematisch weiter verdichtet.

Bevor die Kurzfilme in die Endproduktion gingen, wurden sie in mehreren Screenings einem Fachkreis von Personen vorgeführt und ihrer Beurteilung unterzogen.

Die Postproduktion der Kurzfilme sowie die Erstellung der deutschen Untertitel waren weitere Schritte bis zur Fertigstellung.

Die Weltpremiere der Kurzfilme "Leben mit Alzheimerkranken" fand am 28.04.2008 im Rahmen des Symposiums "Leben mit Alzheimerkranken" in Wien statt.

Kontakt zu uns

Österreichische Institut
für Validation

Maria Hoppe
Jägerweg 11
A - 9201 Krumpendorf
Telefon / Fax: +43 - 4229 - 3844

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